In der stehenden Variante von Marichyasana 3 wird das angehobene Bein statt auf dem Boden auf einer erhöhten Fläche abgelegt – ideal, um die Rotation der Wirbelsäule gezielt zu erfahren, ohne durch eingeschränkte Beweglichkeit im Sitzen ausgebremst zu werden.
Yogastuhl mit Schaumstoffplatten:
die Basis für das angehobene Bein
Ein Stapel Schaumstoffplatten (je 30 x 20 x 5 cm, 0,3 kg, Yogamatters) auf der Sitzfläche des Yogastuhls hebt die Standfläche für den angewinkelten Fuß an. So lässt sich die Beinstellung an die eigene Beweglichkeit anpassen: mehr Platten für mehr Höhe und Entlastung der Hüfte, weniger Platten für eine intensivere Öffnung.
Der Quarterblock unter dem Standbein
Unter dem Standfuß platziert – in der gezeigten Haltung die Korkvariante (22,5 cm Breite, 8 cm Radius) – schafft der Quarterblock eine minimale, aktive Erhöhung der Ferse. Das aktiviert Fußgewölbe und Wadenmuskulatur und unterstützt die Aufrichtung der Wirbelsäule von der Basis an – die Voraussetzung für eine sichere Rotation bis in die Brustwirbelsäule.
(Alternative: die Variante aus Weißtanne, geölt, 25,5 cm Breite, 8,5 cm Radius – für mehr Stabilität bei größerer Fußgröße.)
Wandseile für sicheren Halt
Die Wandseile geben während der Drehung zusätzlichen Halt und ermöglichen es, sich in der Rotation zu verankern, statt das Gleichgewicht zu forcieren.
Für wen sich diese Kombination eignet
- Übende mit eingeschränkter Beweglichkeit im Sitzen, die Marichyasana 3 dennoch praktizieren möchten
- Fortgeschrittene, die die stehende Variante als Vorbereitung für die sitzende Form nutzen
- Alle, die zusätzliche Stabilität bei Standhaltungen mit Drehung schätzen
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